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Montag 18. Oktober 2010

Whiteboard - ist nur ein digitales ein gutes?

Systemvergleich klassisches - digitales Whiteboard

Einfach muss nicht schlecht sein

Viele Schulen rüsten um - von der guten alten Kreidetafel hin zum Whiteboard. In den Klassenzimmern von heute stehen sowohl elektronische als auch die klassischen nichtelektronischen. Auch in Unternehmen werden vermehrt Whiteboards als Präsentationsmedium genutzt.

Beide Typen des Whiteboards haben ihre jeweiligen Vorteile und Nachteile - aber muss man ein digitales Whiteboard unbedingt haben?

Die Vorteile des elektronischen Whiteboards sind die vielen multimedialen, dynamischen und interaktiven Anwendungsmöglichkeiten. Dazu gehören das schnelle Abrufen von Bildern, Videos, Grafiken und Texten sowie die aktive Einbringung des Internets in die Präsentation.

Um konstruktiv und vor allem effektiv mit einem elektronischen Whiteboard umgehen zu können, braucht man jedoch eine ganze Menge "Medienkompetenz".

Neben dem Verwender selbst gibt es aber auch weitere Gründe, die gegen ein digitales Whiteboard sprechen: Die rel. komplizierte Verwendung, die Störanfälligkeit, die Kosten und der Verschleiß.

Für Präsentationen, in denen der mündliche Vortrag im Vordergrund steht, fehlt außerdem die notwendige Drosselung des Tempos mit Hilfe von Pausen. Bei weniger erfahrenen Referenten besteht daher die Gefahr, dass diese von einer Seite zur nächsten hasten und das Publikum dem Vortrag schlecht folgen kann und von der medialen Flut "erschlagen" wird.

Klassische Whiteboards - ganz nach dem Motto "weniger ist mehr"
Das klassische Whiteboard hat auch im digitalen Zeitalter immer noch einen sehr hohen Stellenwert. Das liegt vor allem an der einfachen, praktischen und unkomplizierten Bedienung. Auch die Unabhängigkeit von Strom und lange Lebensdauer sprechen für ein nichtelektronisches Whiteboard. Dem Referent wird mehr Spielraum gegeben. Die Interaktion mit dem Publikum ist aus diesem Grund intensiver und der Vortrag kann lebendiger gestaltet werden - ein wichtiger Vorteil des "manuellen" Whiteboards gegenüber der Powerpoint- und elektronischen Präsentation.

Die Möglichkeit, mit Magneten und Boardmarkern zu arbeiten, bringt Abwechslung in den Vortrag und höhere Aufmerksamkeitswerte beim Publikum. Die vielseitige Anwendbarkeit und die Möglichkeit, die Präsentation lebendig zu gestalten, verleiht dem Vortrag die notwendige Abwechslung durch mehr Interaktion mit dem Publikum.

Einziger Nachteil des klassischen Whiteboards ist die nicht mögliche direkte Einbindung von multimedialen Inhalten und der Wechsel innerhalb der Medien.

Welches ist nun das richtige Medium?
Das Zauberwort heißt "Hypermedial" Im Idealfall sollte sich niemand auf ein Medium versteifen, sondern sich die Vorteile von beiden zu Nutze machen. Das elektronische Whiteboard steht für Interaktivität und Multimedialität und das klassische Whiteboard für Multitasking - unter besonderer Betonung der Person des Präsentierenden.